Herzlich Willkommen!

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht den Konstrukteur und Pionier der Segelfliegerei Eugen Hänle und seine Firma GLASFLÜGEL in Erinnerung zu halten.

Hierfür organisieren wir zusammen mit der Fliegergruppe in Bad Saulgau auf deren Flugplatz, dem ehemaligen Ort der Endmontage und Fertigung von GLASFLÜGEL, Veranstaltungen von und für Glasflügel-Freunde, wie z.B. das Glasflügel FlyIn 2016 sowie nun den Glasflügel Cup 2019, der vom 12. - 16. Juni 2019 stattfinden wird.

Ausserdem informieren wir hier über die Geschichte hinter GLASFLÜGEL und was es sonst noch so an aktuellen Neuigkeiten zu diesem Thema gibt.

Auch diese Webseite ist übrigens ein freies Open Source Projekt auf GitHub. Jeder kann mitmachen, Unterstützung in jeglicher Form, ob Fotos, Inhalte, Design oder sogar Programmierung sind jederzeit gerne Willkommen!

Unser ausdrücklicher Dank gilt unseren Sponsoren, die dieses ehrenamtliche Unterfangen überhaupt erst möglich machen:

Neuigkeiten

02.05.2019: Update der Wettbewerbsregeln

Liebe Glasflügel-Fans.

Die Vorbereitungen für den Glasflügel Cup sind in vollem Gange – dieAusrichter, die FG Bad Saulgau sind voll damit beschäftigt Euch eineschöne Zeit in Saulgau zu ermöglichen.

Falls Ihr Fragen habt über Aufenthalt, Fliegen vor oder nach dem CUPwendet Euch bitte an vorstand@edtu.de.

Mein Teil, die Teilnehmer anzuschreiben und das Feld zu füllen istsoweit erledigt. Wir haben erwartungsgemäss nicht ganz so vieleAnmeldungen wie beim FlyIn 2016, sind aber über die Resonanz doch rechtzufrieden.Ich will Euch hier kurz etwas über die Wettbewerbsform schreiben. Da wirdieses Treffen nicht als Wettbewerb im üblichen Sinne durchführenwollen, haben wir uns im Vorfeld einige Gedanken gemacht. Dieursprünglich angedachte Auswertung über einen Spot und ähnlich dem GrandPrix Modus, so wie bei Wettbewerben in Australien schon durchgeführt,konnte aus verschiedenen Gründen nicht verwirklicht werden. Den ganzen Aufwand für Ausschreibung, Auswertung und Durchführung wiebei den üblichen Wettbewerben wollen wir aber auch nicht erbringen.Darum haben wir uns ein System überlegt, wie wir den OLC zur Auswertungnutzen können.Wer nicht am Vergleichsfliegen teilnehmen will ist natürlich genausoherzlich willkommen und kommt genauso in die Luft wie die anderen.Vielleicht halt erst am Schluss des Feldes (oder am Anfang alsThermikschüffler). Die ganzen gesetzlichen Bestimmungen sind selbstverständlicheinzuhalten!

Die Veranstaltung ist eine nichtöffentliche - und deshalbnicht genehmigungspflichtig. DFS wird natürlich trotzdem informiert.

Nun konkret:Wir werden morgens um 10.30 Uhr bei einem Briefing eine Wetterinfo gebenund einen Wettbewerbsraum vorgeben in dem sich alle bewegen soll(t)en.Die Wertung erfolgt in zwei Klassen: der „Klappenklasse“: H301, Kestrel,Mosquito, 304, BS1, 604 und der „Festflügelklasse“: H201 – 206, Salto.Die Klassen werden (je nach Anzahl der Teilnehmer/Klasse) in bis zu dreiFelder aufgeteilt und in einen vorgegebenen Abflugraum geschleppt. Indieser Zeit muss jeder in einem Umkreis von 15km um den Abflugraum bleiben.Nachdem der letzte des Feldes in der Luft ist, wird nach 20min derAbflug frei gegeben.Es *können* bis zu zwei Punkte in dem Wettbewerbsraum angegeben werden,die angeflogen und vorher als Aufgabe im Logger deklariert werdenmüssen. Die zu fliegende Strecke bestimmt jeder Pilot selbst.Die Wertung wird aus der OLC-Plus Tageswertung und OLC-Speed League dereinzelnen Starterfelder erstellt. Um in der Speed League die maximalmögliche Punktezahl zu erreichen, ist eine Mindest-Wertungszeit von 2.5hzu absolvieren. Die maximale Gesamtflugzeit kann von derWettbewerbsleitung gegebenenfalls festgesetzt werden. Die Tagespunktebei der OLC-Plus Wertung enden dann nach der zu dieser Gesamtflugzeitgeflogenen Strecke und werden händisch um die nach diesem Zeitpunkterflogenen Punkte reduziert.

Nach der Landung hat jeder Teilnehmer seinen Flug unverzüglich auf den OLC-Server hochzuladen. Die Teilnehmer sind für ihre Wertung selberverantwortlich. Es wird empfohlen sich vor dem Glasflügel Cup mit denRegeln der Wertungsform der OLC Speed League auseinander zu setzen.Der punkthöchste Teilnehmer jeder Wertungsform bekommt jeweils 20Punkte. Die folgenden Teilnehmer erhalten jeweils 1 Punkt weniger. DiePunkte des einzelnen Teilnehmers aus dem olc-Plus und der Speed-Leaguewerden addiert und einzeln ausgewiesen - der in Addition punkthöchsteTeilnehmer ist Tagessieger.Die Addition der erreichten Tagespunkte ergibt zum Schluss dieGesamtwertung des Glasflügel Cups.

Eine kleine Erklärung warum wir dieses Verfahren gewählt haben:Jeder, der schon Wettbewerbe mitgeflogen ist, weiß, welcher Aufwand mitder Auswertung der Flüge verbunden ist. Nicht nur, dass es einAuswertungsprogramm braucht, welches vom Ausrichter zu bezahlen ist,auch die Zeit die bei der Durchsicht und Auswertung notwendig ist, istoft immens. Da wir den Glasflügel Cup als Treffen von Hänle-Freundenverstehen, steht unseres Erachtens nicht der pure Wettbewerbsgedanken imVordergrund sondern die Freundschaft und das gemeinsame Fliegen. Da die allermeisten ihre Flüge ja sowieso auf den OLC hochladen, wollenwir eben aus diesem Medium auch einen direkten Vergleich der amFlugplatz gestarteten Teilnehmer ziehen, um einen gewissenLeistungsvergleich zu ermöglichen.Wir wollen keinen Wettbewerb, bei dem mit den Messern zwischen denZähnen geflogen wird. Wir werden auch keine Jury benennen, umStreitigkeiten zu schlichten.

Der Glasflügel CUP 2019 soll als schöneZeit, ein lockeres Fliegen mit einem Ziel, das sich jeder selber setztin Erinnerung bleiben.

Noch eine Anmerkung:Wir haben dieses Vorgehen mit Reiner Rose, dem Gründer und Kopf des OLC-onlinecontest abgesprochen. Es ist eine Frage der Ehre, dass jeder derbeim OLC teilnimmt sich einen ":)" zulegt. Wir bitten wirklich alledie 20.00€ für einen smiley/Jahr als Wertschätzung locker zu machen, umdie Arbeit und den Aufwand des ganzen OLC-Teams zu honorieren und zuunterstützen.Falls Fragen zur Wertung bestehen im Vorfeld meldet Euch bitte bei mir, hp@glasfluegel.net

Fragen zum Drum herum an vorstand-edtu@mail.de

Wir wünsche Euch noch eine schöne Zeit und schöne Flüge!

Viele GrüsseH.-P.

26.01.2019: Anmeldung frei für den Glasflügel Cup

Ab jetzt ist die Anmeldung auf unserer Webseite freigegeben... wir sind schon ganz gespannt wie so die Resonanz sein wird und freuen uns über jede Anmeldung und eine tolle Zeit!

13.07.2018: Glasflügel CUP 2019

Nach dem Glasflügel FlyIn 2016 wollen wir nochmal ein weiteres Event starten:

Vom 12.-16.06.2019 findet auf dem Sonderlandeplatz Bad Saulgau der Glasflügel Cup 2019 statt.

Geflogen wird in zwei Klassen (Starrflügel- und Wölbklappen-Klasse) ausschliesslich mit Glasflügel-Flugzeugen nach einer neuen Wettbewerbsform. Am Samstag 15.06.19 um 19.30Uhr steigt eine grosse Glasflügel-Party und die 90-Jahrfeier der Fliegergruppe Bad Saulgau zu der sich jedermann anmelden kann.

Ausschreibung und Anmeldung ab Januar 2019 hier auf www.glasfluegel.net!

Alle Einträge anzeigen...

Ausschreibung des Glasflügel Cup 2019

1. Wettbewerbszweck

Der Glasflügel-Cup ist ein Freundschaftswettbewerb im Streckensegelflug, ausschliesslich mit von den Firmen Glasflügel sowie start+flug gebauten Flugzeugen.

Er ist ein Freundschaftsfliegen, dient der Förderung des Leistungssegelflugs und des fliegerischen Nachwuches, bietet die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch unter Segelflug-Piloten und zur Erfahrungsweitergabe an Nachwuchspiloten.

2. Veranstalter/Ausrichter

Veranstalter und Ausrichter sind die Fliegergruppe Bad Saulgau und die Freunde des www.glasfluegel.net-Forums.

3. Ort und Termine

Veranstaltungsort ist der Flugplatz Bad Saulgau.

Termine

MeldeschlussSonntag 31.03.2019
Trainingsmöglichkeitab Sonntag 09.06.2019
EröffnungsbriefingDienstag 11.06.2019 um 19.30 Uhr
Erster FlugtagMittwoch 12.06.2019
Letzter FlugtagSamstag 15.06.2019
Abschlussfeier mit SiegerehrungSamstag 15.06.2019 um 19.30Uhr


Die Teilnahme am Eröffnungsbriefing und der Siegerehrung ist für alle Teilnehmer verbindlich!

4. Grundlagen, Sport- und Betriebsregeln

Da sich der Teilnehmerkreis auf eine geschlossene Gruppe bezieht ist die Veranstaltung nicht genehmigungspflichtig. Der Glasflügel-Cup soll in erster Linie Spass machen und doch einen Vergleich der Piloten bezwecken.

Der Wettbewerb wird als Freundschaftsfliegen auf Basis der DAeC Segelflugwettbewerbsordnung und der hierangeführten Regelungen durchgeführt.

Die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die zulassungsrechtlichen und Luftfahrtbestimmungen sind einzuhalten.

5. Flugzeuge

Teilnehmen können nur Flugzeuge der von den Firmen Glasflügel sowie start+flug gebauten Muster.

Klappenklasse

H301/Glasflügel Mosquito 303 + 304 + Kestrel 401 + 604 + BS1

Festflügelklasse

H101 (Salto), Libelle 201–205, Hornet 206


6. Aufgabenstellung / Wertung

Es wird bei jedem Flug ein Wendepunkt vorgegeben, der entweder, wie von der Wettbewerbsleitung

als erster oder als letzter Wendepunkt angeflogen werden muss. Die weitere Streckenwahl liegt beim Piloten.

Der Abflug erfolgt nach Freigabe durch die Wettbewerbsleitung in zwei Gruppen pro Klasse aus einem definierten Zylinder im Regattastart 15 (besser 20, noch besser 30, siehe SWO) Minuten nachdem der letzte der im Start befindlichen Gruppe gestartet ist.

Die Wertung erfolgt über den onlinecontest (olc).

Die Tageswertung wird aus der Addition der Punkte aus der olc-Plus und der olc-Speed Wertung des Pilotenerrechnet. Nach dem letzten Wertungstag (15.06.) werden alle Tageswertungen addiert und eine Gesamtwertung erstellt. Aus dieser Gesamtwertung werden die Sieger beider Klassen ermittelt.

Nach der Landung muss die Flugweg-Datei (olc-konform) innerhalb von 45 Minuten auf den olc-Server hochgeladen werden.

Ein Auslesen der Logger über das Wettbewerbsteam erfolgt nicht.

Jeglicher Einflug in Flugbeschränkungsgebiete ist strikt untersagt und wird entsprechend SWO geahndet.

Besonders hingewiesen wird auf den Pkt. 4.2 der SWO: "Die Sorgfaltspflicht für die Verkehrssicherheit des Gerätes, für das Vorhandensein der gesetzlichen und vom Veranstalter geforderten Unterlagen und für die Einhaltung der Klassenmerkmale liegt beim Teilnehmer."

7. Teilnehmer

Die maximale Anzahl der teilnehmenden Flugzeuge wird auf 40 Flugzeuge festgesetzt. Es können bis zu drei Piloten/Pilotinnen je Flugzeug gemeldet werden.

Die Verantwortlichkeit aller teilnehmenden Luftfahrzeugführer nach den gesetzlichen Bestimmungen bleibt durch die Sportregeln und die Vorgaben der Wettbewerbsleitungunberührt.

8. Teilnahmevoraussetzungen

Piloten
  • Gültige Lizenz mit F-Schleppberechtigung
  • mindestens 50h als verantwortlicher Pilot
  • Sprechfunkzeugnis
  • Gültiges medizinisches Tauglichkeitszeugnis
  • Meldegebühr bezahlt
  • Anerkennung der Ausschreibung, Wettbewerbsordnung und Ausführungsbestimmungen
Flugzeug
  • Gültige Zulassung (Lufttüchtgkeitszeugnis, Eintragungsschein und ARC)
  • Haftpflichtversicherung
Zugelassene Ausrüstung
  • akustisches Variometer, Funk, Rettungsfallschirm/-System
  • IGC-zugelassenes Dokumentationssystem
  • Kollisionswarnsystem FLARM oder kompatibel


9. Meldungen

Die Meldungen erfolgen ausschliesslich über die Homepage www.glasfluegel.net.

Meldeschluss ist der 31.03.2019.

Die Reihenfolge der Anmeldung bestimmt die Teilnahmemöglichkeit.
Absagen sollen so schnell wie möglich erfolgen, dass Nachrückerbenannt werden können.

Meldungen unter Vorbehalt und unvollständigeMeldungen sind ungültig.

Die Meldegebühren betragen 100€ je Flugzeug mit einem Pilot.
Jeder weitere Pilot (max. 2) bezahlt 25€ zusätzlich.

Meldungen werden erst mit Eingang der Meldegebühr wirksam.

Die Meldegebühren sind mit der Anmeldung auffolgendes Konto zu überweisen:

Inhaber
Kathrin Kades
IBAN

DE 79 6535 1050 0000 0418 01

BIC

SOLADES1SIG (Kreissparkasse Sigmaringen)

Bemerkung:

Glasflügel-Cup 2019 + Name + WBK


Campinggebühr: Die Campinggebühr für den Wettbewerb beträgt je nacht und Person 8,00€

F-Schlepp-Kosten: ca. 35€ je Schlepp

Campinggebühr und F-Schlepp-Kosten sind am Ende des Wettbewerbs zu entrichten.
Es wird ein gemeinsames Frühstück sowie eine Bewirtung organisiert, welche zu oberschwäbischen Preisen angeboten wird.

10. Schriftwechsel

Anfragen und Schriftverkehr über cup@glasfluegel.net bzw.

FG Bad Saulgau
Kathrin Kades
Robert Bosch Weg
88348 Bad Saulgau

zu richten.

11. Organisations-, Wettbewerbsleitung

  • Organisation: Kathrin Kades und Stefan Willnat
  • Sportleiter: Hans-Peter Mayer
  • Jury: brauchen wir hoffentlich nicht - wird beim Eröffnungsbriefing bekannt gegeben


12. Datenschutz

Der Teilnehmer erklärt mit der Anmeldung, dass er die folgenden Datenschutzbestimmungen akzeptiert:

Für die Teilnehmerliste, Wertung und für Pressemeldungen werden die dazu üblichen Daten veröffentlich. Hierzu gehören insbesondere Name, Verein, Heimatort, Alter und Daten zum Flugzeug. Die Teilnehmer erklären für sich und ihre Helfer, dass Bilder aufgenommen und veröffentlicht werden dürfen.

13. Haftung und Rechtsweg

Der Teilnehmer/verantwortliche Luftfahrzeugführer erklärt mit Abgabe der Meldung, dass er - außer in Fällen von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit - auf alle Schadensersatzansprüche gegenüber dem Veranstalter und dem Ausrichter sowie deren Organen und Erfüllungsgehilfen verzichtet. Dieser Verzicht gilt nicht so weit und in der Höhe, als ein Versicherer einen Anspruch anerkennt und begleicht.

Der Teilnehmer erklärt ferner für sich und seine Mannschaft, dass er die Vorschriften der Ausschreibung in allen Punkten anerkennt. Soweit der Teilnehmer mit einem in fremdem Eigentum stehenden Flugzeug am Wettbewerb teilnimmt, erklärt der Eigentümer des Flugzeuges, dass er mit der Haftungsbeschränkung für Ansprüche wegen eines Schadens an seinem Flugzeug einverstanden ist.Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichenVertreters erforderlich.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Anmeldung

In diesem Bereich kannst Du dich offiziell und verbindlich für den Glasflügel Cup 2019 anmelden.

Es ist dabei egal, ob du mit Flugzeug kommst und mitfliegst, oder einfach nur aus Interesse am Thema Glasflügel teilnehmen möchtest - Jeder ist bei uns Willkommen!

Wir freuen uns auf Euch!

Anmeldeformular




Die Campinggebühr für den Wettbewerb beträgt 8€ pro Person und Nacht.




Das hier angegebene Flugzeug nimmt am Wettbewerb teil.
Die Nenngebühr beträgt je gemeldetes Flugzeug mit einem Piloten 100€.
Für jeden weiteren Piloten (max. 2) erhöht sich die Nenngebühr um 25€.

Wenn du ein Foto hochlädst, würden wir dieses nach vorheriger Prüfung gerne hier auf der Homepage veröffentlichen.

Achte bei dem Foto bitte darauf, dass dein Flieger möglichst mittig abgebildet ist.
Der Veröffentlichung deines Fotos kannst du jederzeit wiedersprechen.
Das Recht am Bild verbleibt bei dir.


Teilnehmer

Bild Name Typ Kennzeichen
Kein Bild hinterlegt
David Richter-Trummer
SMBC Kirchdorf-Micheldorf
H-301 Libelle
Werk-Nr. 17, Baujahr 1965
OE-0704 RT
Kein Bild hinterlegt
Helmut Grix // Michael Kapp und 1 weitere Person
FLG Dettingen
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 142, Baujahr 1970
D-3535 KM
D-2227
Ulrich Lamla und 2 weitere Personen
Breisgau Verein für Segelflug
Standard Libelle 202
Werk-Nr. 169, Baujahr 1970
D-2227 V1
D-7775
Justin Wills und 1 weitere Person
Omarama
Falcon D-7775 OU
D-KMMA
Alexander Kirchner und 1 weitere Person
MFC- Roth
H-301 Libelle D-KMMA KM
D-0082
Frank Mischo
SFG Duisburg
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 14, Baujahr 1968
D-0082 F
Kein Bild hinterlegt
Eric Schneider
FSG Hammelburg
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 499, Baujahr 1974
D-2403 SH
D-3707
Jörg Oehmigen und 1 weitere Person
LSV Flensburg
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 561, Baujahr 1974
D-3707 SR
Kein Bild hinterlegt
Johannes Flieger
Aero Club Bamberg
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 237, Baujahr 1971
D-0141 S1
HB-1055
Marcel Karch
Segelfluggruppe Knonaueramt
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 287, Baujahr 1972
HB-1055 90
D-5304
Markus Schweiger
OSVMünchen
Glasflügel 304
Werk-Nr. 21/17, Baujahr 2000
D-5304 S8
Kein Bild hinterlegt
Petra Schneuwly
SG Freiburg
D-0777
Martin Surmiak
LSR Aalen
Kestrel 401
Werk-Nr. 36, Baujahr 1971
D-0777 77
D-7869
Jonathan Sutor und 1 weitere Person
FSV Sobernheim
Mosquito 303
Werk-Nr. 93, Baujahr 1977
D-7869 9E
D-1811
Josef Prasser
Fliegergruppe Dettingen/Teck
Kestrel 401
Werk-Nr. 117, Baujahr 1974
D-1811 G
D-1992
Gerd Häusser und 1 weitere Person
LSG Bietigheim-Lauffen-Löchgau
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 382, Baujahr 1973
D-1992 BX
D-1097
Felix Stärk
Fliegergruppe Bad Saulgau
Standard Libelle 201 D-1097 S4
Kein Bild hinterlegt
Uli Schwenk
LSV Münsingen - Eisberg
Kestrel 401
D-6836
Frank Beerhenke
LSV-Muensingen Eisberg
Glasflügel 304
Werk-Nr. 206, Baujahr 1980
D-6836 GH
D-0522
Marcel Kocks und 1 weitere Person
LSV Lingen
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 120, Baujahr 1970
D-0522 L2
D-0281
Uwe Schlenker, Schlenker, Felix
FC Langhennersdorf
Kestrel 401
Werk-Nr. 43, Baujahr 1971
D-0281 81
D-9487
Gabi Kade
SG Wiesental e.V.
Club Libelle 205
Werk-Nr. 27, Baujahr 1974
D-9487 GK
D-8557
Volker Mahnke
LSC Bad Homburg e. V.
Glasflügel 304
Werk-Nr. 229, Baujahr 1981
D-8557 F1
HB-1192
Ruedi Gysin
SG Lägern
Standard Libelle 201
Werk-Nr. 520, Baujahr 1974
HB-1192 D4
Kein Bild hinterlegt
Jan Schulz
LSG Isny
Hornet 206 D-7306 K2
D-8883
Jan Max Meyer und 1 weitere Person
LSV Ruhr-Lenne Iserlohn e.V.
Standard Libelle 201 D-8883 RJ

Die Geschichte von Glasflügel

Eugen Hänle

Eugen Hänle wurde am 05. Oktober 1924 in Ellwangen geboren. Während des Krieges wurde er zum Flugzeugführer ausgebildet und flog in den letzten Kriegsjahren die Junkers Ju88. An der Hochschule in Esslingen studierte Hänle Maschinenbau und schloss dieses als Diplom-Ingeneur ab. Seine Leidenschaft war der Segelflug und so war er nach der Wiederzulassung des Segelfluges in Deutschland als Werkstattleiter im Flugverein Untertürkheim maßgeblich am Bau von mehreren Hütter 17b beteiligt. Durch seinen Wunsch selber eine Hütter H-30 zu besitzen kam er in Kontakt mit den Gebrüdern Hütter die eigene Konstruktionen zu Papier und in die Luft gebracht haben. In verschiedenen Werkstätten und zu Hause im Wohnzimmer baute Hänle zusammen mit seiner Frau Ursula eine H-30 in GFK-Balsa-Bauweise. Diese gilt u.a. als Grundlage für den später von Ursula Hänle nach der Trennung in ihrem eigenen Betrieb der start+flug GmbH in Saulgau gebauten Salto.

Die Anfänge

Eugen Aeberli, ein schweizer Segelflieger aus dem Raum Zürich, ließ von Wolfgang Hütter auf der Basis der H-30 GFK die spätere H-301 "Klappenlibelle" konstruieren. Aeberli und Hütter suchten eine Firma, die dieses Flugzeug herstellt und wurden bei Eugen Hänle fündig. Dieser baute nach Überarbeitung der Pläne von Hütter und Aeberli sein erstes GFK Flugzeug. Interessant war hierbei die vereinbarte Preisgestaltung: pro Kilogramm verarbeitetem Harz 100,- DM, was einen Preis von 15.000,- DM für die erste Libelle ergibt. Diese fliegt auch heute noch in Thun in der Schweiz als HB-742, und ist auf den nachfolgenden Bildern zu sehen. 111 "Rennlibellen" werden gebaut, die letzte im Mai 1969.

Parallel zur Fertigung der H-301 baute Hänle eine grosse Werkhalle in Schlattstall.

BS-1 und Standard Libelle 201

BS 1

Nachdem Björn Stender, Konstukteur und Erbauer der ersten BS-1 mit dieser 1963 auf der Hahnweide abgestürzt war, suchten Wettbewerbspiloten der damaligen offenen Klasse einen Hersteller, der dieses Flugzeug bauen sollte.

Eugen Hänle konnte dafür gewonnen werden. 1966 war der von Huldreich Müller durchgeführte Erstflug der Glasflügel BS-1. 18 Maschinen wurden bei Glasflügel gebaut. Neben der mit Björn Stender abgestürzten Maschine gibt es noch eine weitere, von Stender gebaute, so dass die Gesamtstückzahl bei insgesamt 20 Exemplaren dieses Typs liegt.

Von 1972 bis 1973 errichtete Eugen Hänle in Saulgau eine Montage und Auslieferungshalle. Der Rohbau, der aus der H-301 weiterentwickelten Standard Libelle 201 und 201B und aller weiteren Flugzeuge wurde zuerst in Schlattstall erstellt, und anschließend in Saulgau lackiert, fertiggestellt und eingeflogen. Hierfür wurde von Hänle eine Asphaltbahn gebaut um auch im Winter die fertigen Flugzeuge einfliegen und ausliefern zu können.

Die Standard Libelle 201, das aus heutiger Sicht erfolgreichste Segelflugzeug von Glasflügel, erreichte als erstes eine Stückzahl von über 500 gebauten Exemplaren und wurde dann später hinter dem Standard Cirrus und den verschiedenen LS-1 Typen mit 600 Stück das meistgebaute Segelflugzeug seiner Zeit. Auch heute ist die Standard Libelle noch ein beliebtes Segelflugzeug, welches sich bei Club-Klasse Wettbewerben und Meisterschaften großer Beliebtheit erfreut. Vor allem die Möglichkeit, die Libelle um Winglets und Flächen-Rumpf-Übergänge zu modifizieren, holt den ein oder anderen Gleitpunkt mehr heraus und verbessert ihre Flugeigenschaften immens.

Bereits 1970 wurde von Ursula Hänle mit ihrer eigenen Firma start+flug GmbH ebenfalls ein Werk in Saulgau errichtet. Der Salto wurde noch bei Glasflügel in Schlattstall entwickelt, wobei die Flügelform der Standard Libelle 201 zugrunde lag. Lediglich die Spannweite wurde innen gekürzt, so dass 13,5m Spannweite entstanden. Die Flügelberechnung bei Glasflügel oblag Johannes Renner. Den Rumpf mit Steuerung entwickelte Ursula Hänle noch in Schlattstall in Anlehnung an die H-30 GFK von Hütter und Hänle. Den Erstflug mit den Salto machte Huldreich Müller, die Flugerprobung führte Johannes Renner für die Normalflugzulassung durch. Helmut Lauerson (DLR) war für die Flugerprobung des Salto in der Kategorie Akro zuständig. Er wurde auch Deutscher Meister mit dem Salto bei der Deutschen Kunstflugmeisterschaft in Saulgau. Die erste Serienmaschine des Salto wurde bereits in Saulgau hergestellt.

Die 500. Standard Libelle
Ursula und Eugen Hänle
start+flug Salto
Salto Bremsklappen

Weitere Entwicklungen: Kestrel, Club Libelle und Hornet

Zwischen 1968 und 1975 ist der für die damalige Zeit revolutionär anmutende Glasflügel 401 Kestrel mit 17m Spannweite entstanden und gebaut worden. Technische Finessen, wie die gegenseitige Überlagerung von Querruder und Wölbklappen, sowie die Form, machen den Kestrel auch heute noch nach fast 50 Jahren zu einem harmonischen und schönen Flugzeug. Zum ersten Mal bei Glasflügel ist in der Kestrel der von Josef Prasser entwickelte Parallelogramm-Knüppel mit der Schnelltrimmung verwirklicht. 129 Glasflügel Kestrel wurden gebaut.

Die Firma Slingsby aus Großbritannien kaufte damals eine Lizenz von Glasflügel, den Kestrel in einer 19m-Version weiterbauen zu dürfen. Diese Flugzeuge sind als Slingsby T.59 Kestrel bekannt, sehen aber weitestgehend dem Original sehr ähnlich. Von der T.59 gab es auch verschiedene Ausführung und Modifikationen, die Spannweiten bis zu 22m besaßen (T.59H). Insgesamt 105 Slingsby T.59 wurden in Lizenz gefertigt.

Aus dem Kestrel entstand in einer Bauzeit von nur 4 Monaten (!) das Flaggschiff von Glasflügel, die Glasflügel 604. Mit 22m Spannweite und einem Leergewicht von 440kp wurde das Flugzeug für Walter Neubert für die WM 1970 in Marfa gebaut. Neubert wurde Sechster, obwohl er einen Wertungstag wegen einer Aussenlandung, bei der er für einen Tag als verschollen galt, versäumt hatte.

Von 1970 bis 1974 wurden mehrere Weiterentwicklungen der Standard Libelle 201 von der 202 bis 204 gebaut, die es jedoch alle als Prototypen bzw. Einzelstücke nicht zur Serienreife gebracht haben.

Im Jahr 1974 wurde die Club-Libelle 205 vorgestellt und von Johannes Renner eingeflogen. Diese mit Komponenten der Std. Libelle, hatte aber ein gänzlich anderes Erscheinungsbild. Nicht nur der Rumpf und das Cockpit unterschieden sich von der Standard Libelle 201. Neu waren die durchgehenden Endkanten–Drehklappen, die sich dann zwar bei dem Folgemodell der Hornet 206 wiederfanden, aber sich im Flugzeugbau aus verschiedenen Gründen nicht durchsetzen konnte. 170 Exemplare der Club-Libelle wurden ausgeliefert, die letzte Anfang 1976.

Ende Dezember 1974 startete Albert Metzler der aus den Erkenntnissen der Standard Libelle 203 und 204 entwickelten Hornet 206 in Saulgau zu ihrem Jungfernflug.

Kestrel / Turmfalke
Std. Libelle 202, Einzelstück
Club Libelle 205
Hornet 206

Das Ende von Glasflügel

Am Wochenende des 20./21 Septembers 1975 wurden die ersten zwei der dann mit 101 Stück gebauten Hornet ausgeliefert. Dieses Wochenende war der Beginn des Endes für die Firma Glasflügel und tragisch für den Segelflugzeugbau in Deutschland: Eugen Hänle kam am Sonntag, 21.09.1975, bei einem Rundflug mit seiner Jodel ums Leben.

Mosquito 303

Die Firma Glasflügel firmierte danach als Holighaus & Hillenbrand GmbH + Co KG und als Deutsch-Brasilianische Flugzeug- und Fahrzeug GmbH bis zur vollständigen Auflösung im Jahre 1982 weiter. Dabei wurde noch die Mosquito, ein 15m-Klasse Flugzeug auf Grundlage der Hornet entwickelt und gebaut.

Die Entwicklung der Mosquito 303 war für Eugen Hänle eine Herzensangelegenheit und letztlich die Geburtsstunde der 15m-Rennklasse. Nach dem Erstflug, den Josef Prasser am 20. Februar 1976 auf der Hahnweide machte, wurden von 1976 bis 1980 noch 200 Stück gebaut. Die Flügel der Mosquito wurden auch beim Mini-Nimbus von Schempp-Hirth verwendet.

Die Glasflügel 304 wurde unter der Deutsch-Brasilianischen Flugzeug- und Fahrzeugbau und in Lizenz von Georg Brauchle im Allgäu gebaut. Eine als Glasflügel 402 bezeichnete Weiterentwicklung mit 17m blieb ein Einzelstück.

Glasflügel heute

StreiFly 'Falcon'

Nach dem Konkurs der Firma Glasflügel übernahm Hansjörg Streifeneder, in Zeiten von Eugen Hänle Betriebsleiter des Werkes in Saulgau, die Betreuung der Glasflügel–Flugzeuge. Noch in den Glasflügelräumen baute er in 7 Monaten den Falcon. 1982 gründete er die Glasfaser-Flugzeug-Service GmbH und ab 1985 mit Sitz in Grabenstetten. Er ist heute zusammen mit seinem Sohn Christian Anlaufstelle für alle Besitzer von Glasflügel-Flugzeugen, wenn es darum geht Fragen zur Musterbetreuung zu klären. Neulackierungen, Service- und Reparaturarbeiten an Glasflügel- und Flugzeugen anderer Hersteller zählt zu ihren Leistungen, genauso wie der Formenbau für andere Flugzeughersteller oder die Luft- und Automobilindustrie.

Übersicht der Stückzahlen

BezeichnungJahrStückzahl
H-30 GFK19621
H-301 Libelle1965 bis 1969111
Glasflügel BS-11966 bis 196818
Standard Libelle 2011967 bis 1974600
Kestrel 4011968 bis 1975129
Glasflügel 6041970 bis 197310
Standard Libelle 20219701
Standard Libelle 2031972 bis 19732
Standard Libelle 20419731
Club Libelle 2051973 bis 1976176
Hornet 2061975 bis 197989
Hornet C1979 bis 198012
Mosquito 3031976 bis 1980200
Glasflügel 3041980 bis 198262
Glasflügel 40219811
Falcon19811

Flyer

Hier haben wir noch einen offiziellen GLASFLÜGEL-Produktkatalog von 1968 zum digitalen durchblättern vorbereitet!

Kontakt / Impressum

Kathrin Kades
Organisation
Stefan Wilnat
Organisation
Hans-Peter Mayer
Sportleiter
Jan Max Meyer
Webmaster

Wenn du uns eine Nachricht zukommen lassen möchtest oder Fragen hast, benutze bitte das nachfolgende Kontaktformular. Wir werden uns so schnell wie möglich bei dir melden!

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Jan Max Meyer
Köttersweg 16
58239 Schwerte

Tel. 02304 3078923 (nur im Sinne §5 TMG)
Mail. jm-AT-glasfluegel.net

Design & Realisation:
Jan Max Meyer / Mausbrand Informationssysteme GmbH, Dortmund
www.mausbrand.de
Bei dieser Webseite handelt es sich um ein freies Softwareprojekt.

Text & Fotomaterial:
Philipp Kretschmann, Eberhard Stützel, Hansjörg Streifeneder, Hans-Peter Mayer, Jan Max Meyer, Philipp Kretschmann, Peter Thielmann, Peter Selinger, u. a.


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